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Ressourcen schonen: Feuerverzinken


Stahl ist ein umweltfreundlicher Werkstoff. Seine hervorragenden Eigenschaften, seine günstige Herstellung, seine universelle Einsetzbarkeit und seine unbegrenzte Recyclingähigkeit machen ihn zu dem, was er ist: Die Nummer eins unter den Metallen. Weltweit werden jährlich rund 700 Millionen Tonnen erzeugt und verarbeitet. Die so geschaffenen Werte möglichst lange zu erhalten, ist nicht nur ein Gebot der Wirtschaftlichkeit, es ist vor allem auch ein Gebot des Umweltschutzes: Ein schonender und verantwortlicher Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten ist gefordert. Stahl und Feuerverzinken agieren dabei gemeinsam.

 

Die Haltbarkeit des Feuerverzinkens ist die Antwort auf die Frage, was dieses Korrosionsschutzverfahren vor anderen auszeichnet. Eine Feuerverzinkung schützt dauerhaft. Selbst unter härtesten Belastungen bleibt der Stahl jahrzehntelang geschützt. Je nach Art und Intensität der korrosiven Belastung sind Schutzzeiträume von über 50 Jahren möglich - ohne Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung.

 

 

Schliffbild eines Zinüberzuges

 

Die untrennbare Verbindung von Zink und Stahl, die beim Verzinkungsprozeß entsteht, bewirkt einen Korrosionsschutz, der sich von allen anderen Verfahren deutlich unterscheidet. Der Stahl wird nicht einfach nur mit Zink überzogen, lackiert oder beschichtet - beim Feuerverzinken läuft eine metallurgische Reaktion ab: die Legierungsbildung. 

An der Stahloberfläche des Vezinkungsgutes kommt es zu wechselseitigen Diffusionsvorgängen. Dabei bilden Stahl und Zink gemeinsame Eisen-Zink-Legierungsschichten (Fe + Zn); über diese Legierungsschichten legt sich in der Regel noch eine Reinzinkschicht (Zn). Dadurch wird dieser Korrosionsschutz so unerreicht hart, abriebfest und widerstandsfähig. Die Dicke des Zinküberzuges ist werkstoff und verfahrensabhängig: sie beträgt ungefähr 0,1 mm = 100 µm. 


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