Innovationspreis Feuerverzinken 2012 für Herbert Brandl Maschinenbau - Verzinkte Komponenten des Supersportwagens BMW M6 wurden ausgezeichnet

„Der Innovationspreis Feuerverzinken ist ein Statement für den Fortschritt im positivsten Sinne. Er zeichnet wichtige Neuerungen aus. Namhafte Unternehmen aus dem Automotive-Bereich, der Solarbranche oder der Verkehrstechnik wurden bereits ausgezeichnet. Der diesjährige Preisträger, die Firma Herbert Brandl Maschinenbau, passt nahtlos in diese Reihe“, kommentiert Harald Goetz, Vorsitzender des Industrieverbandes Feuerverzinken die Verleihung des Innovations-Awards.

Abb. 1: Der Innovationspreis Feuerverzinken 2012 wurde von Andrea Brandl-Luckner, Geschäftsführerin der Firma Herbert Brandl Maschinenbau. (v.l.: Harald Goetz, Vorsitzender Industrieverband Feuerverzinken; Andrea Brandl-Luckner, Geschäftsführerin Herbert Brandl Maschinenbau; Gerd Deimel, Hauptgeschäftsführer Industrieverband Feuerverzinken)
  • Abb. 2: Innovationspreis Feuerverzinken 2012: feuerverzinkte Fahrwerksstrebe des BMW M6

Die Firma Herbert Brandl Maschinenbau stellt als global tätiger Zulieferbetrieb der Automobilbranche hochqualitative Press-, Stanz- und Ziehteile sowie Schweißbaugruppen her. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine eigene Konstruktionsabteilung und einen eigenen Werkzeugbau. Zur Produktpalette gehören auch spezielle Fahrwerksstreben, die beispielsweise von BMW bei den M6-Modellen eingesetzt werden. Hierdurch verbessern sich die Fahreigenschaften der mehr als 300 Stundenkilometer schnellen Supersportwagen.

 

Als Korrosionsschutz für die Fahrwerksstreben kam die Feuerverzinkung zum Einsatz. Die Härte der Feuerverzinkung liegt zwischen 260 und 340 HV und wirkt wie ein Panzer gegen mechanische Belastungen durch Steinschlag. Zudem bietet die Verzinkung einen hervorragenden Haftgrund für eine KTL-Beschichtung. „Die Feuerverzinkung mit zusätzlicher Beschichtung stellt einen dauerhaften, robusten und innovativen Premiumkorrosionsschutz dar, der im Fahrzeugbau Schule machen sollte“, ergänzt Harald Goetz.

 

Entgegengenommen wurde der Innovationspreis Feuerverzinken 2012 von Andrea Brandl-Luckner, Geschäftsführerin der Firma Herbert Brandl Maschinenbau und Tochter des Firmengründers. Vor neun Jahren wurde der Innovationspreis Feuerverzinken zum ersten Mal verliehen. „Auch wenn das seit vielen Jahrzehnten bewährte Verfahren des Feuerverzinkens aufgrund seines Alters nicht selten als traditionell gesehen wird, schafft es unsere Branche, sich kontinuierlich neue Märkte zu erschließen“, sagt Harald Goetz. Bisherige Preisträger waren unter anderem der Trailer-Hersteller Schmitz Cargobull und das Solar-Unternehmen a+f.

 

Backgrounder: Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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