Technisch und optisch top: Gitterrostfassaden der Hamburger Flughafen-Parkhäuser im Langzeittest

Der heutige Flughafen Hamburg ist weitestgehend das Werk des Hamburger Architekturbüros gmp. Neben den beiden Terminals und dem Airportplaza entwarf gmp auch zwei Parkhäuser des Flughafens, die 1990 beziehungsweise 2004 fertiggestellt wurden.

Abb. 1: Wesentliche Gestaltungselemente der beiden Parkrotunden sind die Kreisform und die feuerverzinkte Gitterrostfassade. (Foto: Google Earth)
  • Abb. 2 + 3: Das Erscheinungsbild der beiden Parkhausfassaden wird sich aufgrund des fortgeschrittenen Patinierungsprozesses erfahrungsgemäß nur noch geringfügig verändern. (Fotos: Institut Feuerverzinken)
  • Abb. 3
  • Abb. 4 + 5: Beide Parkhausfassaden weisen mehr als 25 bzw. 10 Jahren Nutzungsdauer matte Zinkoberflächen mit Kristallmuster auf. Das Kristallmuster des älteren Parkhauses (Foto 4) erscheint jedoch blasser. (Fotos: Institut Feuerverzinken)
  • Abb. 5

 

Die als städtebauliche Drehpunkte zwischen den anderen Flughafen-Bauten angelegten Parkhäuser zeichnen sich durch gemeinsame Entwurfsprinzipien aus. Neben der dominierenden geometrischen Kreisform ist eine teilweise vorgehängte Fassade aus feuerverzinkten Gitterrosten das wesentliche Gestaltungselement, auch wenn sich die Parkhäuser in Bezug auf ihre Größe unterscheiden. 

Eine aktuelle Begutachtung der Gitterrostfassaden der beiden Rotunden durch das Institut Feuerverzinken zeigt, dass sich diese in einem sehr guten Zustand befinden. Rotroststellen waren nicht zu sehen. Zinkschichtdickenmessungen an den beiden Parkhausfassaden ergaben Werte die jeweils über 80 Mikrometer lagen und somit einen weiteren Korrosionsschutz für viele Jahrzehnte gewährleisten.

Unter optischen Gesichtspunkten unterscheiden sich die Gitterroste der unterschiedlich alten Parkhäuser nur wenig. Beide Parkhausfassaden weisen matte Oberflächen auf. Bei näherem Hinsehen ist an beiden Fassaden das Kristallmuster des Zinküberzuges sichtbar, wobei das Kristallmuster des älteren Parkhauses etwas blasser erscheint. Das optische Erscheinungsbild der beiden Parkhausfassaden wird sich aufgrund des fortgeschrittenen Patinierungsprozesses erfahrungsgemäß nur noch geringfügig verändern.

Architekten: gmp

 

Backgrounder:

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland mehr als 1,8 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

 

 

07.02.2018

Innovationspreis Feuerverzinken 2018 wird ausgelobt

12.12.2017

Bewerbungsunterlagen jetzt downloaden

[mehr]

DASt-Richtlinie 022 wurde überarbeitet

22.06.2016

Die neue Richtlinie enthält zahlreiche Vereinfachungen. Mehr Infos

[mehr]

EN 1090: DASt-022 zertifizierte Verzinkereien erfüllen die Anforderungen

19.06.2015

Im Hinblick auf das Feuerverzinken hat die seit 2014 gültige EN 1090...

[mehr]

Jetzt Fan werden auf FacebookZu Facebook

Feuerverzinkung auf YouTube ansehenZu YouTube

Aktuelle Ausgabe

kostenlos lesen Link

Verzinkereien in

Ihrer Nähe Link