Ohne Korrosion: Höllmecke-Brücke (BJ 1987)

Die visuelle Prüfung der Höllmecke ergab keine erkennbare Korrosion.
Die gemessenen Zinkschichtdicken der Höllmecke-Brücke lagen zwischen 150 und 500 Mikrometer.

Seit 1987 überspannt die feuerverzinkte Höllmecke-Brücke die Lenne bei Werdohl. Die Bogenbrücke ist ein Ersatzneubau und wurde gestalterisch an die altersschwache Brücke an gleicher Stelle angelehnt. Rund 60 Meter lang ist die 27 Jahre alte Brücke mit Spannweiten von je 30 Metern. Die Brücke wurde im Mai 2014 inspiziert. Die visuelle Prüfung ergab keine erkennbare Korrosion. Der Gesamteindruck weist ein optisch unterschiedliches Erscheinungsbild auf. Die oben liegenden Bögen weisen auf der Oberseite und teilweise an den Seitenflächen braune Verfärbungen auf. Die Messung der Zinkschichtdicken belegt, dass es sich hierbei nicht um Korrosion an der Stahlkonstruktion, sondern um eine Braunfärbung des Zinküberzuges handelt. Alle weiteren feuerverzinkten Stahlbauteile sind verzinkungstypisch hellgrau mit ausgeprägtem Zinkblumenmuster. Die gemessenen Zinkschichtdicken variieren stark und liegen zwischen 150 und mehr als 500 Mikrometern. Ähnlich wie die Lier-Brücke muss die Höllmecke-Brücke trotz ländlicher Lage aufgrund der Nähe zum Wasser in die Kategorie C3 eingeordnet werden. Damit ergibt sich eine weitere rechnerische Schutzdauer mindestens 75 Jahren für die Brücke.

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