Feuerverzinkte Fahrradparksysteme

Durch die zunehmende Fahrradnutzung entsteht auch eine wachsende Nachfrage nach Fahrradparkmöglichkeiten im Wohnumfeld sowie im Umfeld von ÖPNV-Knotenpunkten. Feuerverzinkter Stahl ist ein bewährter und dauerhafter Werkstoff für Fahrradparksysteme aller Art.


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„Bike and Ride“-Stationen

Um dem Chaos von in der Fläche ausufernden Drahteselhorden im Umfeld von ÖPNV-Knotenpunkten Einhalt zu bieten und um Pendlern geordnete und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung zu stellen, entstehen zunehmend sogenannten „Bike and Ride“-Stationen an Umsteigepunkten zu Bus und Bahnen.

Beispiel: „Bike and Ride“-Station in Erfurt (Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten BDA)

„Bike and Ride“-Station in Erfurt (Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten BDA)

Die „Bike and Ride“-Station in Erfurt steht in unmittelbarer Nähe zum Erfurter ICE-Bahnhof und wurde auf einem tortenstück-ähnlichen Restgrundstück erbaut. Die Station schafft in höhenmäßigem Versatz 200 Radparkplätze, größtenteils in Doppelparkern für eine rasche allseitige Bedienung gestapelt. Eine gewählte feuerverzinkte Stahlkonstruktion vereint die Vorzüge von Langlebigkeit und Robustheit selbst bei rabiater Nutzung durch Geschwindigkeit und permanenten Nutzerwechsel mit den konstruktiven Möglichkeiten und Vorteilen der Stahlbauweise. Die Fahrrad-Doppelstockparker bestehen ebenfalls aus feuerverzinktem Stahl.


Fahrradparken im Wohnumfeld

Im direkten Wohnumfeld fehlt es bislang oft an geeigneten Abstellplätzen für Privaträder. Zunehmend sieht am verwaiste Fahrräder, die der Witterung und Vandalismus zum Opfer gefallen sind. Insbesondere durch den steigenden Anteil an E-Bikes, die aufgrund ihres hohen Gewichtes nicht im Fahrradkeller oder in der Wohnung abgestellt werden können und aufgrund ihres hohen Anschaffungspreises nicht als Laternenparker in Frage kommen, entsteht eine hohe Nachfrage nach geschützten, vandalismussicheren Abstellmöglichkeiten.

Beispiel: Fahrradpavillon Mainz (SYRA Schoyerer Architekten BDA, Mainz)

Fahrradpavillon Mainz (SYRA Schoyerer Architekten BDA, Mainz)

Der Fahrradpavillon von den SYRA Schoyerer Architekten schützt 12 Fahrräder auf platzsparende und technisch gut durchdachte Weise vor Witterung und Vandalismus. Das schlichte, zurückhaltende und funktionale Design dieses „Stadtmöbels“ überzeugt. Sämtliche Stahlelemente des Pavillons einschließlich Mittelspindel sind feuerverzinkt. Die Liftradparker sind zusätzlich pulverbeschichtet.




Beispiel: Düsseldorfer Fahrradhäuschen (Architekten: Atelier Fritschi + Stahl, Düsseldorf)

Düsseldorfer Fahrradhäuschen (Architekten: Atelier Fritschi + Stahl, Düsseldorf)

Das Düsseldorfer Fahrradhäuschen bietet auf der Fläche eines PKW-Parkplatzes Raum für 10 Fahrräder. Es besticht durch seine archetypische Form in Kombination mit markanter Farbgebung und schafft so einen hohe Wiedererkennung und Präsenz im Straßenbild. Die tragende Konstruktion wurde aus Vierkant-Stahlrohren gefertigt und durch Feuerverzinken dauerhaft vor Korrosion geschützt. Die Fassade besteht aus 1 cm starken, farblich individuell beschichteten Kunstharzplatten mit Antigraffity-Beschichtung.

Beispiel: „Hamburger Fahrradhäuschen“

Der Typ „Hamburger Fahrradhäuschen“

Die ersten „Hamburger Fahrradhäuschen“ gibt es bereits seit 1993. Typisch für dieses Fahrradhäuschen ist ein meist zwölfeckiger Rundbau aus einem feuerverzinktem Stahltragwerk und Wandfüllungen aus Holz oder Kunststoff, in dem 12 Fahrräder Platz finden. Mittlerweile stehen rund 400 Fahrradhäuschen in den Straßen der Hansestadt. Am Hamburger Vorbild angelehnt kommen auch in anderen Städten zum Einsatz.



DIN 79008 „Stationäre Fahrradparksysteme“ berücksichtigen

Wer Fahrradparksysteme plant, ausschreibt oder fertigt, der muss die seit Mai 2016 gültige DIN 79008 „Stationäre Fahrradparksysteme“ berücksichtigen. DIN 79008-1 schreibt auch vor, dass Metallteile vor Korrosion zu schützen sind. Dieser Schutz muss mindestens einer Belastung gemäß Korrosivitätskategorie C3 entsprechen, das heißt einer mittleren Korrosionsbelastung. Bei einer höheren Belastung, beispielsweise im Küstenbereich von Nord- und Ostsee, muss ein höherer Korrosionsschutz, z. B. gemäß Korrosivitätskategorie C4, nachgewiesen werden. In diesem Zusammenhang macht DIN 79008-1 die Anmerkung, dass feuerverzinkter Stahl nach DIN EN ISO 1461 als korrosionsbeständig gilt.


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