Glossar

Was Sie schon immer über Feuerverzinken wissen wollten

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Nachdem Stahlteile durch Eintauchen in das Zinkbad mit einem Zinküberzug versehen wurden, müssen die noch sehr heißen feuerverzinkten Stahlteile abkühlen. Dies geschieht entweder an der Luft oder in einem Wasserbad ab.

Moderne Feuerverzinkereien arbeiten kreislaufwirtschaftlich und abwasserfrei.

Der aktive oder kathodische Korrosionsschutz umfasst alle Maßnahmen, bei denen unedlere Schichten das Werkstück schützen und dabei als Opfer- oder Schutzanode fungieren – die unedlere Schicht löst sich bevorzugt auf und erhält somit möglichst lange die Funktion des Bauteils. Eine Feuerverzinkung bietet sowohl einen passiven als auch einen aktiven Korrosionsschutz.

Zu den artfremden Schichten gehören unter anderem Öle und Fette, Schweißschlacken, Schweißhilfsmittel, Strahlmittelrückstände sowie Farbe, alte Beschichtungen, Signierungen. Diese müssen vor dem Feuerverzinken entfernt werden, da ansonsten Verzinkungsfehler (unverzinkte Stellen) entstehen können.

Kommt es zu Beschädigungen und Fehlstellen am Zinküberzug, muss dieser gemäß DIN EN ISO 1461 "Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge (Stückverzinken)" fachgerecht ausgebessert werden. Dies kann u.a.. durch Thermisches Spritzen mit Zink oder durch eine hochpigmentierte Zinkstaubfarbe erfolgen. Eine Ausbesserung mit Zinksprays ist nicht fachgerecht.