Feuerverzinken im Brückenbau

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mit Arbeitshilfe zur Planung und Ausführung von feuerverzinkten Stahlkonstruktionen im Straßenbrückenbau

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Straßenbrücken sind jetzt feuerverzinkbar | Dauerhafte Praxisbeispiele | Feuerverzinkter Betonstahl im Brückenbau | Stahl-Verbund-Brücke in Kanada | BASt-Studie: Verzinkte Brücken sparen Kosten | Bogenbrücke in Borneo | Planungshilfe für verzinkte Brücken

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Inhalt: Deutschlands erste feuerverzinkte Verbundbrücken | Deutschlands dienstälteste feuerverzinkte Stahlbrücke | Temporäre Brückenertüchtigung mit verzinktem Stahl | Deutschlands erste Brücke mit feuerverzinkten Fahrbahnübergängen | Feuerverzinkte Behelfsbrücken | Planungshilfe für feuerverzinkte Brücken


Fachberatung Feuerverzinken im Brückenbau 0211/6907650


Innnovativer Brückenbau mit Feuerverzinktem Stahl

Innovationen im Brückenbau sind derzeit nicht selten mit dem Feuerverzinken verbunden. Umfassende wissenschaftliche Untersuchungen haben die Voraussetzung für den Einsatz der Feuerverzinkung an dynamisch belasteten Stahlbauteilen geschaffen. Aktuelle feuerverzinkte Stahl-Verbundbrücken-Projekte in klassischer und in Verbunddübel-Bauweise, feuerverzinkte Fahrbahnübergänge oder Brückenertüchtigungen mit feuerverzinktem Stahl zeigen das hohe Praxisinteresse von Behörden und Brückenbauingenieuren an dauerhafter Korrosionsschutzlösungen.


Feuerverzinkte Stahl- und Verbundbrücken

Abb. 1: Die Brücke über die A44 bei Bischhausen ist eine von mehreren bereits gebauten Stahlverbundbrücken in Deutschland.
Abb. 2: Deutschland erste Brücke in feuerverzinkter Verbunddübelbauweise über die Elster in Halle.

Stahl- und Verbundbrücken für Verkehrszwecke wurden in Deutschland bisher zumeist durch Beschichten vor Korrosion geschützt, obwohl dieses nur eine Schutzdauer von rund 25 Jahren bietet. Die um ein Vielfaches dauerhaftere Feuerverzinkung kam bisher selten zum Einsatz, da ihr Einfluss auf die Ermüdungsfestigkeit von zyklisch belasteten Bauteilen nicht ausreichend erforscht war. Da aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen haben, dass eine Feuerverzinkung auch für dynamisch belastete Bauwerke wie Straßenbrücken geeignet ist, gehören feuerverzinkte Stahl- und Verbundbrücken nun auch in Deutschland bereits zur gebauten Wirklichkeit. Neben mehreren „feuerverzinkten“ Stahlverbundbrücken (Abb. 1) in klassischer Bauweise ist die Feuerverzinkung auch für Brücken in Verbunddübelbauweise (Abb. 2) die dauerhaftere Lösung. Mehr Beispiele sehen


Abb. 3: Feuerverzinkte Stützkonstruktion für eine ermüdete Betonbrücke in Lippstadt.
Abb. 4: Verstärkung von Brückenflügeln mit feuerverzinktem Stahl.

Brückenertüchtigung mit feuerverzinktem Stahl

Die Sperrung für LKW ist an maroden Brücken oft das letzte Mittel den Verkehr aufrecht zu erhalten. Da zwischen der Sperrung für den LKW-Verkehr an zu erneuernden Brücken und dem Ersatzneubau nicht selten längere Planungszeiträume liegen, kann eine temporäre oder dauerhafte Ertüchtigung eine akzeptable Lösung darstellen. Auch zur Brückenertüchtigung wird zunehmend feuerverzinkter Stahl aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit und Dauerhaftigkeit in vielfältiger Weise verwendet, beispielsweise als Stützkonstruktion für ermüdete Betonbrücken (Abb. 3) oder zur Verstärkung der Brückenflügel (Abb. 4). Mehr Beispiele


Feuerverzinkte Fahrbahnübergänge

Abb. 5: Feuerverzinkter Fahrbahnübergang (Foto: www.mageba-germany.de)
Abb. 6: Feuerverzinkte Fahrbahnübergänge sind gemäß Bundesministerium für Verkehr zugelassen. (Quelle: www.mageba-germany.de)

Korrosion ist die häufigste Ursache für Mängelanzeigen an Fahrbahnübergängen. Ein wesentlicher Einflussfaktor zur Erschließung von mittel- und langfristigen Kosteneinsparungen an Fahrbahnübergängen ist deshalb eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit. Neben mechanischen Belastungen sind Fahrbahnübergänge vor allem hohen Korrosionsbeanspruchungen ausgesetzt. Durch den Einsatz der Feuerverzinkung als langlebige Korrosionsschutzlösung kann die Nutzungsdauer von Fahrbahnübergängen deutlich verlängert sowie die Lebensdauerkosten gesenkt werden (Abb. 5). Feuerverzinkte Fahrbahnübergänge sind vom Bundesministerium für Verkehr zugelassen und bei der BASt gelistet. Mehr Infos



Straßenbrücken: Vergleich Schutzdauer Feuerverzinken und Beschichten

Feuerverzinken schützt Brücken für 100 Jahre

Für Brückenbauwerke wird in der Regel eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren gefordert. Werden Stahl- und Verbundbrücken durch Beschichten vor Korrosion geschützt, dann ist die Beschichtung erfahrungsgemäß nach rund 25-30 Jahren zu erneuern. Bezogen auf 100 Jahre sind neben einer Erstbeschichtung in der Regel drei Erneuerungsbeschichtungen erforderlich, die nicht nur Kosten sondern zumeist auch erhebliche Verkehrsstörungen verursachen. Kommt eine Feuerverzinkung zum Einsatz, so ist bei Zinküberzugsdicken von mindestens 200 Mikrometer eine Korrosionsschutzdauer von 100 Jahren in der Regel erreichbar.


Langzeiterfahrungen mit feuerverzinkten Straßenbrücken

Auch wenn gerade erst aktuelle Forschungsergebnisse den Weg für eine breite Anwendung der Feuerverzinkung im Straßenbrückenbau frei gemacht haben, gibt es bereits sehr positive Langzeiterfahrungen mit existierenden feuerverzinkten Stahlbrücken. Die Beispiele belegen, dass eine Feuerverzinkung im Brückenbau ebenso dauerhaft und zuverlässig schützt wie im Stahlhochbau oder im Metallbau


Neue DIN EN ISO 12944: Dünnere Beschichtungen auf feuerverzinktem Stahl möglich

17.07.2018

Duplex-Systeme bestehen aus einer Feuerverzinkung und einer...

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DASt-Richtlinie 022 wurde überarbeitet

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Die neue Richtlinie enthält zahlreiche Vereinfachungen. Mehr Infos

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EN 1090: DASt-022 zertifizierte Verzinkereien erfüllen die Anforderungen

19.06.2015

Im Hinblick auf das Feuerverzinken hat die seit 2014 gültige EN 1090...

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