Glossar

Was Sie schon immer über Feuerverzinken wissen wollten

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Verfahrensbedingt ist es notwendig zu verzinkende Bauteile feuerverzinkungsgerecht zu konstruieren. Hierzu gehören beispielsweise die Verwendung von verzinkungsgeeigneten Stählen, die Vorbereitung der Stahloberfläche, die Berücksichtigung von Badabmessungen und Stückgewichten sowie eine entsprechende Gestaltung des Verzinkungsgutes und die Berücksichtigung von schweißtechnischen Aspekten.

Sollen Stahlteile durch Feuerverzinken optimal vor Korrosion geschützt werden, dann müssen bereits bei der Planung und Konstruktion einige Besonderheiten dieses Korrosionsschutzverfahrens berücksichtigt werden.

Als letzter Schritt der Vorbehandlung vor dem Feuerverzinken werden die Stahlteile in ein Flussmittelbad getaucht. Die Aufgabe des Flussmittels ist es, eine letzte, intensive Feinreinigung der Stahloberfläche vorzunehmen. Ähnlich wie z. B. bei Lötverbindungen, bei denen in der Regel auch Flussmittel eingesetzt werden, erhöht das Flussmittel auch die Benetzungsfähigkeit zwischen der Stahloberfläche und dem schmelzflüssigen Zink. Das Flussmittel besteht meistens aus einer wässrigen Lösung von Chloriden, am häufigsten einer Mischung aus Zink- und Ammoniumchlorid.

Als letzter Schritt der Vorbehandlung vor dem Feuerverzinken werden die Stahlteile in ein Flussmittelbad getaucht. Die Aufgabe des Flussmittels ist es, eine letzte, intensive Feinreinigung der Stahloberfläche vorzunehmen. Ähnlich wie z. B. bei Lötverbindungen, bei denen in der Regel auch Flussmittel eingesetzt werden, erhöht das Flussmittel auch die Benetzungsfähigkeit zwischen der Stahloberfläche und dem schmelzflüssigen Zink. Das Flussmittel besteht meistens aus einer wässrigen Lösung von Chloriden, am häufigsten einer Mischung aus Zink- und Ammoniumchlorid.

Unter Fluxen versteht man das Eintauchen der zu verzinken Stahlteile in das Flussmittelbad.

Um Stahlbauteile qualitativ einwandfrei feuerverzinken zu können, sind Verstärkungen, Schottbleche oder ähnliches mit Freischnitten zu versehen. Hierdurch wird sichergestellt, dass das flüssige Zink beim Eintauchen der Stahlteile ohne Behinderung aus den Ecken und Winkeln einer Konstruktion auslaufen kann.