Glossar

Was Sie schon immer über Feuerverzinken wissen wollten

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Kurzzeittest zur Messung der Korrosionsbeständigkeit. Die zu bewertenden Teile werden durch eine gesprühte Salzlösung der Korrosion ausgesetzt. Hieraus wird auf das Langzeit-Korrosionsverhalten rückgeschlossen. Der Salzsprühtest ist nicht seriös auf feuerverzinkten Stahl anwendbar. Feuerverzinkte Bauteile erzeugen nämlich bei natürlicher Korrosion schützende Deckschichten, die vornehmlich aus Zinkcarbonat bestehen. Diese schützenden Deckschichten können sich aber beim Salzsprühtest nicht bilden.

Umgangssprachliche Bezeichnung für den Salzsprühnebeltest, ein Kurzzeittest zur Messung der Korrosionsbeständigkeit. Die zu bewertenden Teile werden durch eine gesprühte Salzlösung der Korrosion ausgesetzt. Hieraus wird auf das Langzeit-Korrosionsverhalten rückgeschlossen. Der Salzsprühtest ist nicht seriös auf feuerverzinkten Stahl anwendbar. Feuerverzinkte Bauteile erzeugen nämlich bei natürlicher Korrosion schützende Deckschichten, die vornehmlich aus Zinkcarbonat bestehen. Diese schützenden Deckschichten können sich aber beim Salzsprühtest nicht bilden.

Kleinteile wie beispielsweise Schrauben werden mit einer speziellen Verfahrensvariante feuerverzinkt. Die Teile werden zumeist bei einer höheren Zinkbadtemperatur (oberhalb ca. 530° C statt 450° C) verzinkt und im Anschluss daran zentrifugiert. Hierdurch wird "überflüssiges" Zink von den Teilen abgeschleudert.

Korrosionsschutzverfahren bei dem Stahl in eine flüssige Zinkschmelze getaucht wird. Zum Schmelztauchverzinken zählen das Stückverzinken und das Bandverzinken.

Zeitraum über den ein Korrosionsschutzsystem ein Bauteil von Korrosion schützen kann. Die Schutzdauer einer Feuerverzinkung beträgt zumeist mehr als 50 Jahre.

Bezeichnung des kontinuierlichen Feuerverzinkens, die Bezug auf seinen Erfinder Tadeusz Sendzimir nimmt.

Schutzverfahren unter Verwendung von Zinkstaub, bei dem durch Diffusion Zinküberzüge bzw. Eisen-Zink-Legierungsschichten auf geeignete Werkstücke aufgebracht werden.

Thermisches Spritzen mit Zink bzw. Spritzverzinken (nach DIN EN ISO 2063): Schutzverfahren, bei dem mittels einer speziellen Spritzpistole aufgeschmolzenes Zink auf die Oberfläche des zu verzinkenden Teils aufgespritzt wird.

Diskontinuierliches Schutzverfahren, bei welchem die zu verzinkenden Teile in schmelzflüssiges Zink getaucht werden (Stückverzinken nach DIN EN ISO 1461). Stückverzinkte Stahlteile erreichen in der Regel eine Schutzdauer von mehr als 50 Jahren und sind zudem mechanisch hoch belastbar.

Oberflächen feuerverzinkter Bauteile sind vor dem Aufbringen einer Beschichtung fachgerecht vorzubereiten. Das Sweepen oder Sweepstrahlen ist ein hierzu geeignetes Verfahren. Es werden synthetische mineralische Strahlmittel mit Korndurchmesser von 0,2 bis 0,5 mm eingesetzt.

Oberflächen feuerverzinkter Bauteile sind vor dem Aufbringen einer Beschichtung fachgerecht vorzubereiten. Das Sweepen oder Sweepstrahlen ist ein hierzu geeignetes Verfahren. Es werden synthetische mineralische Strahlmittel mit Korndurchmesser von 0,2 bis 0,5 mm eingesetzt.