Dietmar Bartsch besucht die H.-J. Meyer Feuerverzinkungs GmbH in Satow
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Dietmar Bartsch besucht die H.-J. Meyer Feuerverzinkungs GmbH in Satow
Heute durften Brigitte und Thoralf Meyer, Geschäftsführende Gesellschafter der H.-J. Meyer Feuerverzinkungs GmbH sowie Prokuristin Annett Meyer den Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch (Die Linke) zu einem Betriebsbesuch begrüßen. Begleitet wurde der zuständige Standortabgeordnete dabei von seinem Wahlkreismitarbeiter Sven Thormann. Der Bundesverband Feuerverzinken e.V. wurde durch Mark Huckshold und Gökdeniz Demir vertreten.
Im Zentrum des Termins stand zunächst ein umfassender Betriebsrundgang durch die Verzinkerei. Dabei erhielt Herr Bartsch detaillierte Einblicke in die betrieblichen Abläufe des Unternehmens.
Bei einem anschließenden Gespräch lag der Fokus auf aktuellen Herausforderungen der Energie- und Industriepolitik. Der Verband und das Unternehmen präsentierten die in Kooperation mit dem Öko-Institut erarbeitete Roadmap Feuerverzinken 2045. Diese veranschaulicht, wie die Feuerverzinkungsindustrie unter den richtigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden kann. Daran anknüpfend wurde das Konzept eines Mittelstandstransformationsfonds diskutiert, um diese Entwicklung gezielt zu unterstützen.
Ergänzend schilderte das Unternehmen die aktuellen energiepolitischen Herausforderungen aus der betrieblichen Praxis.
Thoralf Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter der H.-J. Meyer Feuerverzinkungs GmbH, betonte: “ Die Dekarbonisierungs-Roadmap zeigt, dass unsere Industrie bei geeigneten Rahmenbedingungen bis zum Jahr 2045 CO2-neutral agieren kann. Für einen mittelständischen Betrieb bedeutet diese Umstellung jedoch einen erheblichen Kapitalbedarf für neue Technologien. Diese Investitionen lassen sich in der Praxis nur umsetzen, wenn die politischen Rahmenbedingungen verlässlich sind und die Energiekosten auf einem international wettbewerbsfähigen Niveau liegen.“
Dr. Dietmar Bartsch (Die Linke) erklärte: „Der heutige Termin hat deutlich gemacht, dass die Feuerverzinkungsindustrie über konkrete und machbare Konzepte zur Dekarbonisierung verfügt. Es ist nun die Aufgabe der Politik, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese technologische Umstellung für mittelständische Unternehmen finanziell leistbar bleibt und der Industriestandort gestärkt wird.“
Wir bedanken uns bei der H.-J. Meyer Feuerverzinkungs GmbH für die umfassenden Einblicke vor Ort und bei Herrn Bartsch für den wertvollen Austausch.
Über den Bundesverband Feuerverzinken e.V.
Der Bundesverband Feuerverzinken e.V. (BVF) ist die zentrale Interessenvertretung der deutschen Feuerverzinkungsindustrie. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 120 mittelständisch geprägte Unternehmen mit insgesamt etwa 35.000 Beschäftigten, die jährlich knapp 2 Millionen Tonnen Stahl durch Feuerverzinken vor Korrosion schützen oder als Zulieferer der Branche tätig sind. Der BVF setzt sich wirtschaftlich, technisch und politisch für die Belange der Branche ein und fördert Innovation und Nachhaltigkeit.
Ansprechpartner
Oliver Pickartz
Leiter Branchenkommunikation
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