Kurvige Asphaltstraße mit Leitplanken und Linkspfeilschildern vor blauem Himmel.

Roadmap Feuerverzinken 2045

Anfang 2023 hat die deutsche Feuerverzinkungsindustrie einen Strategieprozess zur Dekarbonisierung der Branche angestoßen. In Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut wurde eine Roadmap entwickelt, die aufzeigt, wie die Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden kann.

Das wichtigste zuerst:

Die deutsche Feuerverzinkungsindustrie kann bis 2045 klimaneutral werden.

Der Verzinkungsprozess ist bereits zirkulär: Alle notwendigen Chemikalien sowie Zink sind recyclebar und Abwärme wird zum Heizen der Hallen genutzt. Der größte Teil der Treibhausgasemissionen entsteht durch die Beheizung der Zinkkessel. Hierfür wird derzeit primär Erdgas genutzt. Eine Umrüstung auf grünen Strom ist möglich, aber kostenintensiv. Um die Branche zu dekarbonisieren braucht es Förderungen für Investitionen in elektrische Anlagen und Strom in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Die Branche hat bereits große Schritte gemacht.

-55 %
Treibhausgasemissionen stößt die deutsche Feuerverzinkungsindustrie heute im Vergleich zu 1990 pro Tonne verzinktem Stahl aus. Das liegt unter anderem an der Abkehr von ölbeheizten Kesseln, Effizienzmaßnahmen und höheren Recycling- und Reuse-Quoten.
“Durch weitere Ausschöpfung von Maßnahmen der Energieeffizienz, der Elektrifizierung der Beheizung der Verzinkungsöfen, des Ausbaus an Erneuerbaren Energien sowie durch den Bezug von Low-Carbon-Zink ist auch absolut gesehen eine weitgehende Reduktion der THG-Emissionen um 90 % ggü. 1990 bis ins Jahr 2045 möglich.”
Carl-Otto Gensch
Öko-Institut

Projektion der Emissionen

Politischer Kurswechsel

Es geht nur mit den richtigen Rahmenbedingungen

Oliver Pickartz
Leiter Branchenkommunikation

oliver.pickartz@feuerverzinken.com
Gökdeniz Demir
Leiter Hauptstadtbüro

goekdeniz.demir@feuerverzinken.com