Schnell und leise gebaut - Erweiterung des Verkehrskommissariates Kißlegg

Für Architekten gehört der Anbau von Büroräumen zu den Allerweltsaufgaben. brixner architekten haben mit der Erweiterung des Verkehrskommissariat Kißlegg gezeigt, dass die Lösung einer Allerweltsaufgabe hohe gestalterische und konstruktive Anforderungen erfüllen kann.

 

 

Die Erweiterung des Verkehrskommissariates zeichnet sich durch eine modulare Bauweise aus. Um kurze Bauzeiten zu ermöglichen und störende Geräusche durch Bauarbeiten zu minimieren, wurde ein hoher Vorfertigungsgrad der einzelnen Bauelemente gewählt. Eine Stahlskelettkonstruktion bildet die Grundstruktur der Erweiterung. Sie lehnt sich an den Bestand an. Die Decken werden durch relativ dünne Spannbetonplatten gebildet, die Fassade durch eine Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion. Um den besonderen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wurde im Osten und Westen eine starre Sonnen- und Blendschutzkonstruktion aus Akustiktrapezblech vorgehängt. Drehbare, rahmenlose Photovoltaik-Ganzglaslamellen bilden die Südfassade. Die Konstruktion ist freistehend – ohne Unterkellerung am Südkopf des Bestandsgebäudes angegliedert. Sämtliche Stahlbauteile der Skelettkonstruktion sowie die Gitterroste und Tragelemente der Photovoltaik-Anlage wurden feuerverzinkt ausgeführt um einen dauerhaften Schutz vor Korrosion und metallisch-ästhetische Oberflächen zu gewährleisten.

 

Backgrounder:
Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland mehr als 1,9 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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